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Ich bin nun 17 Jahre alt und werde in ein paar Wochen 18.
Nun frage ich mich was ich in meinem Leben erreicht habe und sehe mich ganz am Anfang.
Ich habe nun seit über 4 Jahren eine Essstörung, mein Verlauf :
ca. 3 Jahere Magersucht -> ca. 1 Jahr Bulimie

Mit 38 kg bei einer Größe von 171cm wurde ich zum ersten mal eingewiesen in eine Psychiatrie. Ich habe schnell gelernt das Personal und die Psychologen zu durchschaun
und habe diese an meiner Nase herumführen können. Damals war es für mich ein Spaß , heute denke ich mir " habe ich nicht gesehen , dass ich mich nur selbst verarscht habe ?"

Ich bin nach dem ich wieder entlassen wurde ,mit einem Gewicht von 52kg , auf 40 kg runtergefallen und wurde in eine Klinik sepziell für Essstörungen eingewiesen.
Man entließ mich mit einem Gewicht von 42 kg, denn auch dort konnte ich mein Gewicht kontrollieren ( sie gaben mir einfach zu viele Schlupflöcher)..
Als ich wieder Zuhause war schaffte ich es wieder zuzunehmen durch die Hilfe meiner Schwester, die das Wichtigste in meinem Leben ist.
Nun was soll ich sagen, meine Bulimie fing an. Ich kam nicht klar mit dem normalen Essen. Habe nie gelernt was es heißt "ich bin satt". Bin hilflos, wenn es um ein
normales Maß geht.

Meine Hosen fingen an mir nicht mehr zu passen, sie wurden zu eng.
Aufhören, wie damals, konnte ich nicht mehr. Kein Tag verging ohne zu essen.
Ich wünsche mir sehnlichst wieder abzunehmen, nicht mehr so weit das man mich einweisen muss, aber dennoch so viel damit ich mich endlich wieder wohlfühlen kann
und mich nicht zerstören möchte.


Mein ganzes Leben schon habe ich starke Depressionen und lege ein selbstverletzendes Verhalten an den Tag.
Die Denkweise :
- Ich kann nichts
- Ich bin nichts

Diese habe ich durch meine Magersucht vergessen können ,denn aufeinmal konnte ich was. Das Erfolgserlebnis war gegeben.
Armes Mädchen muss ich mir denken !... Bin ich wirklich so schwach und suche mein Erfolg in einer Hosengröße ?, um entsetzte Gesichter hinter einem herblicken zuspüren?
Suche ich so eine Bestätigung ?

Der Zentralepunkt ist endlich in mir Ruhe zufinden, mich so zu aktzeptieren wie ich bin, nicht jeden Tag weinend vor dem Spiegel zu stehn und mit Narben meine Haut zu tatowieren.
Ich bin der Meinung ich kann klar über diese Dinge reden und denke mir, dass ich durch mein ganzes bisheriges Leben ,mit den vielen Stunden psychologischer Behandlung, gereift bin.
Aber eins kann ich dennnoch nicht

-loslassen

loslassen von der Vergangenheit, loslassen von der Sehnsucht, den Träumen und Wünschen.

Das Ende meiner Bulimie möchte ich versuchen hier zustarten, möchte wieder Kontrolle in mein Essverhalten erlangen und wieder eine Chance haben mich nicht nur durch Tränen zu sehn...






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